Text: Lukas Rauschenberger / Fotos: Sina Freidl, Fabio Wildpacher
Am Samstag, dem 17. Oktober, startete der Tag für acht Kameraden der Stadtfeuerwehr Leibnitz mit der Heißausbildung des Bereichsfeuerwehrverbandes Leibnitz in der Feuerwehr- und Zivilschutzschule Lebring.
Nach einer kurzen theoretischen Einschulung durch unseren Kameraden und Ausbilder des BFV Leibnitz, BM DI(FH) Markus Mauthner, übten die teilnehmenden Atemschutztrupps zunächst verschiedene Strahlrohrtechniken im Außenbereich. Anschließend ging es für die Atemschutztrupps in die Brandübungs- und Simulationsanlage. Wenige Augenblicke nachdem sich die Türen geschlossen hatten, musste das zuvor erlernte Wissen in die Praxis umgesetzt werden. Dabei gerieten die Atemschutzgeräteträger während der Brandbekämpfung gehörig ins Schwitzen, denn unter der Decke herrschten Temperaturen von rund 700 bis 900 Grad Celsius.
Doch damit war der Samstag noch lange nicht vorbei. Gegen 14 Uhr heulten die Sirenen zur diesjährigen Abschnittsübung des Abschnittes 1. Das Hauptszenario stellte eine starke Rauchentwicklung in der Volksschule Gralla dar, bei der sich noch mehrere Personen im Gebäude befanden.
Die Stadtfeuerwehr Leibnitz wurde mit der Drehleiter und einem Tanklöschfahrzeug zum Hauptszenario alarmiert. Gemeinsam mit den weiteren eingesetzten Feuerwehren galt es, mehrere Personen aus dem verrauchten Schulgebäude zu retten. Dabei kamen sowohl Atemschutztrupps im Inneren des Gebäudes als auch die Drehleiter zur Menschenrettung zum Einsatz.
Die Übung verlief erfolgreich und bot den eingesetzten Kräften die Möglichkeit, wertvolle Erfahrungen zu sammeln und die Zusammenarbeit zwischen den Feuerwehren des Abschnittes zu festigen.
Ein großer Dank gilt der Feuerwehr Obergralla für die Organisation der Abschnittsübung sowie für die anschließende Verpflegung.
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