Text: Lukas Rauschenberger / Fotos: David Pillinger
Am Samstag, dem 31. Jänner, stellten sich 104 Trupps aus den Bereichsfeuerwehrverbänden Deutschlandsberg und Leibnitz der diesjährigen Sanitätsleistungsprüfung in den Stufen Bronze, Silber und Gold. Der Austragungsort war die Volksschule Linden in Leibnitz. Neben der organisatorischen Ausrichtung der Sanitätsleistungsprüfung und der kulinarischen Verpflegung sind auch zwei Bronze- und ein Silbertrupp der Stadtfeuerwehr Leibnitz angetreten. OBI Sluga, OLM d.F. Gigerl, LM d.S. Peutler, PFM Fauland, PFM Grebien, PFM Walch, PFM Woschnigg und PFM Wutka nahmen erfolgreich an der Prüfung teil.
Die Sanitätsleistungsprüfung ist kein Wettbewerb indem es um Schnelligkeit geht. Sie dient dazu, Feuerwehrmitgliedern die richtigen Maßnahmen zur Erstversorgung von Verletzten im Ernstfall zu vermitteln – sei es bei der Betreuung von Betroffenen in Schadensfällen oder bei der Versorgung verletzter Feuerwehrkameraden im Einsatz.
Die Prüfung gliedert sich in drei Stationen. Zunächst wird eine theoretische Prüfung absolviert, in der Fragen aus einem umfangreichen Katalog beantwortet werden müssen. Darauf folgen zwei praktische Stationen: In der ersten werden Einzelaufgaben wie die Kontrolle der Lebensfunktionen, das Anlegen eines Dreieckstuchs, die Versorgung starker Blutungen oder Brandverletzungen sowie Maßnahmen zur Schockbekämpfung abgeprüft. Der Abschluss der Prüfung besteht aus einer Gruppenaufgabe, bei der der Sanitätstrupp – bestehend aus einem Truppkommandanten und zwei Truppmännern – Aufgaben wie die Helmabnahme, eine Rettung mit der Schaufeltrage oder den Einsatz von Beatmungsbeutel und Defibrillator meistern muss.
Bei der Schlusskundgebung konnten von den über 300 Leistungsabzeichen auch die Mitglieder der Stadtfeuerwehr Leibnitz ihre eigenen in Bronze und Silber in Empfang nehmen.
Herzlichen Glückwunsch an alle Teilnehmer für die erbrachten Leistungen und ein großes Dankeschön an die Feuerwehrjugend der Feuerwehren Kaindorf an der Sulm und Leibnitz, die bei den einzelnen Stationen als Statisten unterstützten und an alle Kameradinnen und Kameraden die bei dieser Veranstaltung mitgewirkt haben.